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Marianne Wischmann

Geburtstag: 20. Oktober 1921 in Düsseldorf

Todestag: 6. November 2009 in München

Anzahl Sprechrollen: 212

Die am Theater hauptsächlich als Komödiantin vielbeschäftigte Schauspielerin hatte in den 1950ern eine beachtliche Filmkarriere, darunter etwa "Im weißen Rössl" oder "Der fidele Bauer". Später war sie in vielen Fernsehrollen zu sehen, so u.a. im ersten Durbridge-Straßenfeger "Der Andere", "Der Kurier der Kaiserin" oder "Interpol". In der Regel spielte sie selbstbewusste bis resolute Frauen, mitunter elegant, aber auch zwielichtig oder verrucht. Nicht selten bereicherte sie diese Darstellungen mit Selbstironie. Nach einem ähnlichen Prinzip wurde sie im Synchronstudio besetzt. Trotz Arbeiten für Stars wie Gina Lollobrigida, Maria Callas, Joan Crawford oder Olivia de Havilland konnte sie sich nie als jemandes Fixstimme etablieren. Dass sie dennoch fast so etwas wie eine Kultfigur wurde, begann 1971 als "Die blaue Elise". Dieser gab sie eine altjüngferliche Beharrlichkeit, die sozusagen Maßstäbe setzte für die Zukunft der Sprecherin. In fast logischer Konsequenz sprach sie jahrelang die ehrgeizig-überhebliche Miss Piggy und die bösartige Herzkönigin in der Zeichentrickserie "Alice im Wunderland". Sie verstand es hervorragend, nicht real dargestellten Figuren unnachamlich Leben einzuhauchen. Ob als nervige Nachbarin Rachel Ochmonek in "Alf" oder als Sylvia Fine in "Die Nanny", ihre Stimme prägte unzählige Fans. Eine ihrer kleinsten Synchronrollen zählt zu ihren bekanntesten: im James Bond-Film "In tödlicher Mission" war sie in der legendären Schlussszene für Janet Brown als Margaret Thatcher zu hören. Privat war sie unter anderem einige Jahre mit dem Schauspieler und Synchronsprecher Erwin Linder verheiratet.


Sprechrollen (Filme)

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Die Besetzungsangaben basieren auf unterschiedlichen Quellen und bieten insbesondere vor der Erstaufführung keinerlei Garantie auf Vollständigkeit oder Korrektheit.